Danke an die HEISTER Gruppe für die langjährige Unterstützung - dieses Jahr als Schirmherr der 52. Saarburger Reitertage. Wir bedanken uns außerdem bei den Firmen Masterhorse, Ridcon und ehorses für Ihre Unterstützung zum LPO Turnier. Auch das Jugendturnier wird gesponsort durch die Firma Sanitär-Heizung-Bauklempnerei Harald Schmitt, das H-Atelier und den Landschaftsgartenbau Schneider. Ohne unsere Sponsoren wäre eine Ausrichtung unserer Turniere nicht möglich.

News: Der Helferplan für das Jugendturnier am 02-04-2017 ist online: Downloads/Rund um Turniere.

RSG Blog

Blog Folge 15, 19.03.2017

+++++++++++++++Ein Blick in den Richterturm++++++++++++++++++

Zu einem Turnier gehören immer auch diejenigen, die aufgrund ihrer Erfahrung und Expertise beurteilen können: wie gut ist der reiterliche Stand zum aktuellen Zeitpunkt und genügt dieser den objektiven Anforderungen an die jeweilige Leistungsklasse?

Das sind unsere Richter. Richter werden - das muss man sich erarbeiten. Richter zu werden erfordert viele Stunden praktische Übung bei erfahrenen Richtern, noch mehr Wochenenden für die Grundrichterprüfung (hier fallen im Schnitt 50% durch!) und auch einige Grundvoraussetzungen, um überhaupt als Richterprüfling in Frage zu kommen. Zudem müssen Richter für höhere Prüfungsklassen zusätzliche Prüfungen in Warendorf ablegen – diese dann nach Dressur und Springen disziplinseitig getrennt. Um auf der Liste der Landeskommission geführt werden zu können (und richten zu dürfen) werden außerdem mindestens alle zwei Jahre Fortbildungsseminare besucht – manche fleißige Richter nutzen das Fortbildungsangebot auch jährlich.. All diese Bedingungen stellen sicher, dass jeder Richter denselben Maßstab anlegt und sich hervorragend mit den Verordnungen der WBO oder LPO auskennt.

Wir haben Britta Hammer gefragt, ob sie bereit ist, einen Blick hinter die Kulissen zu geben. Hierzu wollten wir wissen, welche Aufgaben gehören im Wesentlichen zur Richtertätigkeit auf einem Turnier. Außerdem auch von ihr ganz persönlich, welche Seiten des Richterlebens sie mag und ob sie besondere Tipps für alle Starter hat. Natürlich kann Britta nicht auf alle Seiten des Richterseins eingehen – wir bedanken uns aber ganz herzlich für Ihre Mühe, uns einen kleinen Einblick in ihre Richterwelt zu geben. Genauso danken wir Britta, Guy und Anne, dass sie unser Jugendturnier als Richter begleiten.

Wir empfehlen allen jungen Startern und auch dem ein oder anderen Turnierexperten: nehmt Euch die Life Hacks von Britta zu Herzen. Und vergesst nicht zu nennen – wir haben den Nennschluss für das WBO Turnier am 02.04.2017 nach hinten verlegt, so dass Ihr noch Zeit habt zu nennen. Außerdem verzichten wir als Verein auf die Nachnenn-Gebühren
Nun aber viel Spaß beim Lesen!

Aufgaben eines Richters:

Das Aufgabengebiet ist vielfältig und wird von außen teilweise gar nicht so umfangreich wahrgenommen.
Neben dem Richten einer Prüfung, wird auch der Abreiteplatz von einem Richter beaufsichtigt. Es wird danach geschaut, dass sich alle an die Regeln halten, fair zu ihren Pferden sind. Man schaut, ob nicht vielleicht ein Pferd „lahmt“ – manchmal merkt der junge Reiter das nicht direkt.
Aber auch das komplette Turniergelände wird im Auge behalten; ein Mitglied der Richtergruppe wird zum Vertreter der Landeskommission ernannt und hat weitere Aufgaben zu erfüllen: z.B. müssen u.a. Pferdekontrollen und Pferdepasskontrollen durchgeführt werden.

Was mag ich daran besonders:

Seit Jahrzehnten bin ich dem Reitsport verbunden. Als 12- Jährige kam ich zum Reiten – mit 33 hatte ich die erste Trainerlizenz – mit 39 war ich „frischer“ Turnier-Richter
Dieses Band der Welt des Pferdesports zieht sich durch mein ganzes Leben und ich finde es wunderbar, dass ich die verschiedenen Blickwinkel (Reiter, Trainer, Richter) kennengelernt habe.
Nachwuchs im Reitsport ist so wichtig und ich sehe, wie auch viele meiner Kollegen, in der Aufgabe des Richters auch die Motivation der jungen Reiter.
Die Tätigkeit eines Richters ist nie ohne Kritik von außen: es gibt immer Jemand der Entscheidungen anders, bzw. „besser“ sieht.
Solange es zu einem offen Austausch auf sachlicher Basis kommt zwischen Reiter, Trainer, Eltern und Richter, man nicht hinter dem Rücken mault, ist auch das ein Schritt in die richtige Richtung.
Wir alle teilen die gleiche Leidenschaft zu den Pferden und unserem Sport!

Empfehlung an die jungen Starter:

Kommt nicht auf den „letzten Drücker“ auf dem Turnierplatz an! Pferd in Ruhe (!) fertig satteln, nicht zu früh auf den Abreiteplatz. Wenn bei der Prüfung etwas misslingt, nicht hektisch werden, in Ruhe weiterreiten. Nach dem Verlassen des Platzes nicht aufs Pferd wütend sein – fragt euch mal, an wem oder was kann es denn gelegen haben? Haltet unbedingt mit eurem Trainer Rücksprache:“ Wie war ich? Wie war das Pferd? Wo lagen die Schwächen, wo die Stärken.“
In diesem Sinne wünsche ich allen einen guten Start in die Turniersaison mit schönem Wetter , netter Kameradschaft und gutem und vor allem fairen Sport!

 

REITUNTERRICHT:         

Im Kammerforst finden auch dem Turnier wieder regelmäßige Reitstunden für Reiter mit Privatpferden statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, uns unter info@rsg-saarburg.de zu kontaktieren. Bitte prüft den Kalender auf unserer Webseite, um die Unterrichtszeiten abzustimmen.

 

 

Hinweis: Reitstunden und Lehrgänge der RSG Saarburg unterliegen der Reitkappenpflicht.

 

Wöchentlich nach Vereinbarung: Springstunde mit Elmar Vinkelau

Wöchentlich freitags nachmittags: Dressur & Springgymnastik mit Rudi Berg

Wöchentlich samstag nachmittags: Springgymnastik & Springen mit Benni Kimmlingen

Monatlich Western-Disziplin: Mira Probst

 

Details zu den Kosten findet Ihr in den News oder gerne auf Anfrage: info@rsg-saarburg.de

 

Platznutzung für Nicht-Vereinsmitglieder: Alle Reiter, die nicht im Verein sind, können die Reitanlage am Kammerforst für 10 Euro p. Tag/Pferd nutzen. Die Gebühr ist an ein Vorstandsmitglied zu entrichten. Für weitere Fragen bitte Roger Schmitt kontaktieren: 0173-2488026